Vier Argumente für US-Investments

1. Größte Volkswirtschaft der Welt

Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ist die größte Volkswirtschaft der Welt mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 16,8 Billionen US-Dollar. Der größte Teil der Inlandsproduktion wird von privaten Unternehmen erwirtschaftet. Die Regierung beeinflusst das wirtschaftliche Geschehen vergleichsweise gering. Die Staatsquote beträgt rund 13 Prozent (Bundes- und Staatenebene). Die Arbeitslosenzahlen in Amerika halten sich seit Jahren auf einem im Vergleich zu vielen europäischen Ländern niedrigen Niveau. Das Bruttoinlandsprodukt wächst dynamisch und der demografische Ausblick bleibt – anders als in den meisten anderen Industrienationen – positiv. Davon profitieren auch Investoren in US-Immobilien. Vorteilhaft aus Investorensicht ist auch der US-Dollar, der als weltweite Leit-, Transaktions- und Reservewährung geführt wird. Er ist die weltweit meistgehandelte Währung. In einigen Staaten der Welt gilt der US-Dollar als inoffizielle Neben- oder Zweitwährung.

2. Stabiles Rechtssystem

Bei den USA handelt es sich um die älteste durchgängig intakte Demokratie der Welt, deren Strukturen sich seit Gründung der Nation im Jahr 1789 bewährt haben. Grundlage des politischen und rechtlichen Systems ist die Constitution, die seit über 200 Jahren geltende Verfassung. In den USA gilt eine strikte Gewaltenteilung zwischen der Exekutive (Präsident), Legislative (Kongress, bestehend aus Repräsentantenhaus und Senat) und Judikative, deren höchstes Gericht der Supreme Court ist. Die Aufteilung der jeweiligen Zuständigkeiten und das in der Verfassung verankerte Verbot der gegenseitigen Beeinflussung werden durch ein ausgeklügeltes System von Kontroll- und Ausgleichsmechanismen (checks and balances) gewährleistet, wodurch dem politischen und rechtlichen System der USA seit ihrer Gründung eine hohe Stabilität zukommt.

3. Größter Immobilienmarkt der Welt

In den USA befinden sich rund 25 Prozent des institutionellen Immobilienbestands. Mit einem geschätzten Transaktionsvolumen von ca. 466 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 ist der Markt zudem extrem liquide. Der US-amerikanische Immobilienmarkt gehört darüber hinaus zu den transparentesten der Welt. Laut JLL Global Real Estate Transparency Index von 2016 liegt das Land auf dem vierten Platz (von insgesamt 109) hinter Großbritannien, Australien und Kanada und gilt damit als „Highly Transparent“. Im Vergleich belegt Deutschland nur Platz 9.

4. Geografische Diversifikation innerhalb der USA

Die USA sind auch deshalb interessant, weil sie eben nicht aus einem homogenen, sondern einer Vielzahl von teilweise heterogenen Teilmärkten bestehen. Das Land ist so groß, dass einzelne regionale Märkte deutlich unterschiedliche Zyklen durchlaufen. Wer auf geografische Diversifizierung setzt, kann dies in den USA tun, ohne das Land zu verlassen. Spannend für diese vielseitigen inländischen Teilmärkte ist die geringe Korrelation zur Gesamtentwicklung in den USA. Nicht selten entwickeln sich einzelne Zentren gegen den Trend deutlich besser als der Gesamtmarkt. Auch deshalb ist innerhalb der USA eine breite Risikostreuung mit Immobilien möglich. Gering ist die Korrelation des US-Marktes aber auch aus internationaler Sicht, etwa mit Blick auf Europa. Die Erfahrung zeigt, dass beide Märkte recht unterschiedliche Zyklen durchlaufen.